Gegen die Kritik an einer schleppenden Altpapierentsorgung wehrt sich jetzt der Bezirksabfallverband Urfahr-Umgebung. Foto: stock.adobe.com

Altpapierabfuhr: BAV wehrt sich gegen Kritik

Gegen die vom früheren Bürgermeister Josef Buchner geäußerte Kritik an der schleppenden Altpapierentsorgung in Steyregg wehrt sich jetzt der Bezirksabfallverband (BAV) Urfahr-Umgebung: Geschäftsführer Johannes Wipplinger fordert "mehr Objektivtät" ein.

Buchner hatte kritisiert, dass seit der Vergabe der Altpapierabfuhr an einen neuen, nicht aus der Region stammenden Anbieter die Abfuhr schleppend und auf mehrere Tage aufgeteilt erfolge. Dies sei - so der ehemalige Bürgermeister - die unmittelbare Folge einer Auftragsvergabe, "auf die man nicht stolz zu sein brauche".

Diese Darstellung weist BAV-Geschäftsführer Johannes Wipplinger mit Nachdruck zurück: Es hätte auch früher - als die bei der Neuvergabe ausgebootete Waldinger Firma Zellinger die Entsorgung erledigt habe - immer wieder Verzögerungen gegeben. Diese seien Feiertagen oder Witterungsunbilden geschuldet gewesen. Er - so Wipplinger - "finde es daher schon sehr dreist, von einem anderen Entsorgungsunternehmen die Durchführung der Altpapiersammlung in einem völlig unbekannten Sammelgebiet an einem einzigen Tag bei tief winterlichen Fahrbahnverhältnissen zu verlangen". Selbst im Hochsommer bei trockener Fahrbahn und längerer Tageszeit wäre bei der Größe der Gemeinde Steyregg die Altpapiersammlung unmöglich an einem Tag durchführbar.

Der BAV-Geschäftsführer fordert in dem Schreiben ein, "die Sachlage etwas objektiver zu betrachten und nicht mit zweierlei Maß zu messen". Die von Buchner gemeinsam mit dem früheren SP-Landtagsabgeordneten Josef Eidenberger kritisierte Ausschreibung "war ident mit jener im Bezirk Eferding und auch stark angelehnt an jene aus dem Bezirk Gmunden". Von Eigenwilligkeit könne daher- so Wipplinger - keine Rede sein.

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