Die Altpapierentsorgung im Bezirk Urfahr-Umgebung steht auch nach der Neuvergabe mit Jahresbeginn 2026 in der Kritik. Symbolfoto: stock.adobe.com

Altpapierabfuhr kommt nicht aus der Kritik

Nicht aus der Kritik kommt die Altpapierabfuhr im Bezirk Urfahr-Umgebung: Nachdem diese - wie mehrfach berichtet - seit dem Jahresbeginn auch auf nicht aus der Region stammende Entsorger aufgeteilt wurde, gibt es nun offenbar bei der neu strukturierten praktischen Abwicklung Probleme.

Diese moniert der Steyregger Alt-Bürgermeister Josef Buchner in einem Schreiben an den Geschäftsführer des Bezirksabfallverbandes Urfahr-Umgebung, Johannes Wipplinger. Darin bemängelt er, dass im Raum Steyregg die nicht entleerten Altpapiertonnen seit zwei Tagen an den Straßenrändern herumstehen und besonders bei schmalen Straßen ein Verkehrshindernis darstellen würden. Derartige Zustände hätte es bis Ende 2025 in der Zusammenarbeit mit der nun ausgebooteten Firma Zellinger aus Walding nicht gegeben: diese hätte als regionaler Betrieb die Gegegebenheiten gekannt und die Tonnen innerhalb eines Tages entleert.

Buchner fordert nachdrücklich einen besseren Service ein - und kann sich in dem Schreiben (dieses liegt mühlviertel.news vor) auch einen Seitenhieb auf jene umstrittenen Umstände nicht verkneifen, die zur Neuvergabe der Altpapierabfuhr geführt haben: "Stolz brauchen Sie aus verschiedenen Gründen auf die eigenwillige Ausschreibung, die wir (Altbgm. Eidenberger und ich) ja auch öffentlich kritisiert haben, wohl nicht sein", meint der frühere Steyregger Ortschef gegenüber dem Abfallverbands-Geschäftsführer.

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