Die Sichtung von Wölfen sorgte in Peilstein und Ottenschlag für Aufregung. Symbolfoto: stock.adobe.com

Aufregung um neuerliche Wolfssichtungen im Mühlviertel

Wieder gibt es im Mühlviertel Aufregung um Wolfssichtungen: In Peilstein und in Ottenschlag wurden in den letzten Tagen Exemplare des Beutegreifers gesehen. Diese kamen dabei auch relativ nah an bewohntes Gebiet heran.

In Peilstein im Bezirk Rohrbach wurde das Tier in nur rund 30 Metern Entfernung zu einem Gehöft gesehen und konnte durch Gestikulieren und Schreien vertrieben werden. Dies half auch in Ottenschlag im Bezirk Urfahr-Umgebung, wo eine Bäuerin den sich in unmittelbarer Nähe zu ihrer Landwirtschaft befindlichen Wolf ebenfalls verjagen konnte.

Der Wolfsbeauftragte des Landes Oberösterreich, Philipp Engleder-Öhler, sagte gegenüber dem ORF, dass die Wölfe vermutlich auf Futtersuche waren. Seiner Meinung nach dürfte es sich um Jungtiere handeln, die ihre Rudel nun verlassen mussten und auf der Suche nach Nahrung durch die Region streifen.

Die Wölfe könnten - sollten sie sich neuerlich in der Nähe von bewohntem Gebiet begeben - zum Abschuss frei gegeben werden. Die Jägerschaft wurde auf alle Fälle verständigt. Seitens der Behörden wird die Situation beobachtet und eng mit dem Wolfmonitoring des Landes zusammengearbeitet. Dieses geht von 30 bis 40 in Oberösterreich lebenden Wölfen aus. Ein Rudel dürfte sich dabei im nördlichen Teil des Böhmerwaldes im Mühlviertel befinden.