Gleich zwei Baustellen sorgen derzeit für erhebliche Verkehrsprobleme auf der B127 im Nadelöhr Puchenau. Während die Rohrbacher Bundesstraße saniert wird, laufen auch Wartungsarbeiten an der Mühlkreisbahn. Der Schienenersatzverkehr ist selbst von den Staus betroffen.
Von einem „Baustellen-Chaos“ spricht der ÖVP- Nationalrat Bürgermeister und Sprecher der Mühlviertler Pendlerallianz, Michael Hammer angesichts der Baustellen-Situation. Er fordert eine bessere Planung für die Zukunft.
Besonders entschieden weise man Versuche zurück, Bürgermeister Friedrich Geyrhofer die Verantwortung für die Situation zuzuschieben. „Weder die Planung noch die Durchführung der Arbeiten auf der B127 und der Mühlkreisbahn liegen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde“, trotzdem werde man für die Baustellen-Planung zur Rechenschaft gezogen und beschimpft.
Aus dem für die Koordination zuständigen Büro von FPÖ-Landesrat Günther Steinkellner heißt es im Gespräch mit mühlviertel.news, dass Sanierungsmaßnahmen auf Basis behördlicher Vorschriften geplant würden. Die Sommermonate seien vergleichsweise verkehrsschwach und deshalb als Zeitpunkt für die Bauarbeiten sowohl auf den Straßen als auf für die Mühlkreisbahn festgelegt. Man hätte aber durchaus offensiver in die Koordinierungsgespräche treten können, so der Pressesprecher des Landesrastes, Christian Reixenartner.
Der Pressesprecher der ÖBB, Klaus Baumgartner, betont, dass Baustellen im Bereich der Bahn bewusst schon im September des Vorjahres angekündigt würden und die Verwaltung darüber hinaus nicht im Entscheidungsbereich der ÖBB liege.
Kommenden Freitag aber sollen die Bauarbeiten auf den Straßen gegen Nachmittag beendet werden. Kleinere bauliche Maßnahmen wird es aber noch bis Ende September geben.