Das Führungsteam des Klinikums Rohrbach setzt auf Digitalisierung am Puls der Zeit: v.l.: Prim. Dr. Kostja Steiner (Ärztlicher Direktor), Pflegedirektorin Christa Kneidinger und Friedrich Plöschl (Kaufmännischer Direktor). Foto: OÖG/Derflinger
Ein neues Kapitel schlägt das Klinikum Rohrbach in Sachen Digitalisierung auf: Mit einer neuen Software können medzinische und pflegerische Daten zentral und durchgehend dokumentiert werden. Dieser Meilenstein wurde vom neuen Kaufmännischen Direktor Friedrich Pöschl und seinem Vorgänger Leopold Preining in enger Zusammenarbeit mit dem Team des Krankenhauses umgesetzt.
Pöschl zog vor wenigen Tagen Bilanz über die ersten 100 Tage in seinem neuem Job - und rückte dabei die Bedeutung der Digitalisierung in den Mittelpunkt: "Digitalisierung ist ein wichtiges Werkzeug, um Abläufe auch in Zukunft weiter zu vereinfachen und die Patientensicherheit nachhaltig zu erhöhen", sagte er. Besonderen Wert legt der neue Direktor auch auf eine funktionierende Personalstruktur. Zu dieser zählen in dem mehr als 800 Mitarbeiter zählenden Team viele, die in den sogenannten "Supportbereichen" wie Küche oder Reinigung tätig sind. Diese seien - so Pöschl - "ein wesentlicher Bestandteil der Versorgungsqualität" und ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses des in der Region bestens verankerten Krankenhauses. In diesem werden jährlich rund 10.300 stationäre und rund 170.000 ambulante Patienten versorgt.
Für diese enorme Anzahl ist auch für die medizinische und pflegerische Leitung eine funktionierende Verwaltung extrem wichtig: „Wir arbeiten gut und eng mit Friedrich Pöschl zusammen und sind überzeugt, dass wir gemeinsam als Team der Kollegialen Führung die Herausforderungen der Zukunft mit Weitblick und Innovationskraft meistern werden“, so Pflegedirektorin Christa Kneidinger und der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Kostja Steiner.
Engagierter Vorgänger
Der neue Kaufmännische Direktor übernahm ein wohl bestelltes Haus von seinem Vorgänger Leopold Preining, der nach 44 Jahren in den Ruhestand ging. Seit der Gründung des damaligen Landeskrankenhauses Rohrbach mit an Bord, arbeitete er sich über leitende Funktionen in Einkauf und Beschaffung zum Direktor empor und bekleidete diese Funktion insgesamt 12 Jahre lang. Dabei legte er mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten auch den Grundstein für jene Digitalprojekte, die sein Nachfolger nun erfolgreich weiterführt.