Thomas Preining landete im DTM-Lauf auf dem Lausitzring nach einem für ihn unglücklichen Rennverlauf nur auf Rang 14. Foto: Porsche

DTM: Preining am Lausitzring im Pech

Kein Glück hatte der frühere MSC Rottenegg-Pilot Thomas Preining beim ersten der beiden DTM-Läufe auf dem Lausitzring: Durch einen für ihn ungünstigen Rennverlauf wurde der Linzer in seinem Porsche 911 GT3 auf den 14. Endrang zurückgespült.

Von Startplatz 12 ins Rennen gegangen, hatte Preining nach einem Regenschauer kurz vor dem Start bereits fünf Plätze gut gemacht, als er mit dem Rennverlauf Pech hatte: Zuerst musste er - weil das Boxenstoppfenster um wenige Sekunden zu spät aufging - noch eine Runde auf den bereits arg ramponierten Regenreifen drehen - und dann hatte er bei einer sogenannten "Full Corse Yellow" Pech. Diese - es darf dabei nur 80 km/h gefahren werden -  erwischte den Linzer so unglücklich, dass er weiter zurückgespült wurde. 

Damit blieb am Ende nach einem berherzten Duell mit Meisterschaftsleader Maro Engel (Mercedes) nur der 14. Endrang und damit verbunden zwei magere Pünktchen für die Meisterschaft. Ganz fix sind diese allerdings noch nicht: Die Rennleitung kündigte nach dem Rennen eine Untersuchung gegen eine Reihe von Fahrzeugen an, die vor Preining die Zielflagge sahen. Diese sollen - so der Vorwurf - in der angesprochen Gelbphase zu schnell gefahren sein. Bestätigt sich dies und es kommt zu Strafen, könnte Thomas Preining im Klassement durchaus noch nach vorne rücken.