Liegt in der Gesamtwertung der DTM nur mehr einen Punkt hinter der Meisterschaftsführung: Thomas Preining mit seinem Porsche 911 GT3. Foto: Porsche
Ohne tatsächlich zu gewinnen, avancierte der Oberösterreicher Thomas Preining (Porsche 911 GT3) zum großen Gewinner des DTM-Wochenendes auf dem Nürburgring: Nach dem gestrigen zweiten Platz wurde er am Sonntag Dritter und arbeitete sich damit in der Meisterschaft bis auf einen Punkt an den führenden Deutschen Maro Engel (Mercedes) heran.
Der Linzer, der seine motorsportlichen Wurzeln im Mühlviertel hat, zeigte dabei einerseits eine starke Leistung - und hatte andererseits das Glück des Tüchtigen: Mit einem Unfall kurz nach dem Start nahmen sich seine Titelkonkurrenten Maro Engel und Lucas Auer (beide Mercedes) selbst aus dem Rennen. Preining zeigte eine fehlerlose Vorstellung und arbeitete sich auch dank einer perfekten Boxenstopptaktik vom achten Startplatz schlussendlich auf den dritten Platz nach vorne.
„Besser hätte es nicht laufen können. Schnell waren wir nicht, sind aber trotzdem Dritte geworden.“ Seinen guten Platz schrieb er auch der Taktik zu: „Die Boxenstopps waren schnell und die Strategie hat perfekt funktioniert, so konnten wir bei den Boxenstopps was gut machen. Wir sind jetzt voll im Titelkampf angekommen, das haben wir uns hart erarbeitet“, sagte Preining nach dem Rennen. In der der Meisterschaft hält er nun zwei Rennenwochenenden vor Schluss bei 159 Punkten - und damit um einen Zähler weniger als der Führende Maro Engel, der 160 auf seinem Konto hat.