Nach Beseitigung der gröbsten Bauschäden soll das Freistädter Hallenbad im Herbst wieder aufgesperrt werden. Foto: beha

Freistädter Hallenbad soll nach Sanierung wieder aufsperren

Nachdem im Freistädter Hallenbad vor dem Sommer gravierende Bauschäden festgestellt wurden, gibt es nun bedingt Entwarnung: Wenn die alters- und nutzungsbedingten Schäden behoben werden, kann das Bad voraussichtlich im Verlauf des Herbstes wieder aufgesperrt werden.

Dies wird laut einem Sachverständigen-Gutachten dann möglich sein, wenn die Schäden an der Tragekonstruktion und im Keller saniert sind. Die entsprechenden Arbeiten sollen bereits in den kommenden Tagen beginnen und so rasch wie möglich abgeschlossen werden. Sofern alles klappt, könnte das Hallenbad mit dem Beginn der Herbstferien für Besucher wieder geöffnet werden.

Dies ändert aber nichts daran, dass das Bad, das auch von den Schulen gerne genützt wird, mittelfristig auf jeden Fall generalsaniert werden muss: Nach fünf Jahrzehnten nagt der Zahn der Zeit an der Freizeiteinrichtung, neben dem Gebäude an sich sind auch die technischen Einrichtungen inkl. der gesamten Wassertechnik am Ende ihrer Lebensdauer angelangt.

Ob man dabei eine Generalsanierung oder einen völligen Neubau ins Auge fasst, ist dem Vernehmen nach noch völlig offen. In Sachen Finanzierung hofft die Stadtgemeinde Freistadt als Träger auf die Solidarität aus der Region. Hier könnte ein ähnliches Modell wie in Rohrbach, wo sämtliche Gemeinden hinter dem Hallenbad in der Bezirkshauptstadt stehen, zum Tragen kommen.

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