St. Martin/M. (blaue Dress) wurde seinem Ruf als Favoritenschreck der OÖ. Liga gerecht und siegte im Derby gegen Bad Leonfelden - rechts im Bild Kapitän Kapl. Foto: Martin Gaisbauer
Ihrem Ruf als Favoritenschreck wurde die Union St. Martin/M. am letzten Spieltag der OÖ. Liga neuerlich gerecht: Diesmal bezwang die Truppe von Coach Peter Wiesinger Vortuna Bad Leonfelden auswärts mit 3:1 in die Knie. In etlichen anderen Klassen im heimischen Fußballgeschehen brachte die erste Mai-Runde für die Leader einen wichtigen Schritt in Richtung Titel - u.a. dürfen St. Valentin (Landesliga Ost) und St. Veit/M. (2. Klasse Nord-West) den Meistersekt bereits einkühlen.
Die St. Veiter sind Verfolger Ottensheim bereits deutlich enteilt - diesmal brachte man von den Admira Juniors einen knappen 1:0-Auswärtssieg mit nach Hause. Und in der Landesliga ist St. Valentin de facto durch - der Vorsprung auf Verfolger Garsten beträgt bereits sieben Punkte. Im Kampf um den Relegationsplatz musste Rohrbach/Berg einen Rückschlag hinnehmen, gegen Viktoria Marchtrenk verlor man im eigenen Stadion mit 0:2. Dafür zeigte Schlusslicht Putzleinsdorf, dass im Keller sehr wohl noch Licht brennt und ist nach einem 2:0-Auswärtserfolg bei HAKA Traun im Abstiegsrennen wieder zurück.
In der OÖ. Liga stand aus Mühlviertler Sicht das Derby zwischen Vortuna Bad Leonfelden und St. Martin/M. besonders im Fokus. In einer unterhaltsamen Partie hatten dabei die Gäste doch etwas überraschend das bessere Ende für sich und holten vor 400 Fans einen 3:1-Erfolg. Zum Matchwinner avancierte dabei einmal mehr Marek Kalousek, der für die äußerst effizient agierenden St. Martiner in Minute 58 das letztlich entscheidende Tor zum 3:1 erzielte. Durch diese Niederlage haben die Leonfeldner in der Tabelle jetzt fünf Punkte Rückstand auf Vorwärts Steyr, das in Pregarten knapp mit 1:0 erfolgreich blieb.
1:0 gewann auch Bezirksliga-Leader Naarn bei Schlusslicht Schweinbach und hat damit weiter drei Punkte Vorsprung auf Verfolger St. Oswald bei Freistadt, das in Julbach 2:0 erfolgreich blieb. Im immens engen Abstiegskampf setzte Wippro Vorderweißenbach mit einem 6:2-Sieg in Altenberg ein kräftiges Ausrufezeichen - und auch das 2:0 von Lembach über den Tabellendritten Haslach war nach der Papierform nicht unbedingt zu erwarten.
Sehr wohl zu erwarten waren die deutlichen Erfolge des Spitzenduos in der 1. Klasse Nord: Bad Leonfelden 1b gab sich mit einem 4:0 gegen Neustift/Oberkappel ebenso keine Blöße wie Nebelberg beim 5:1 gegen Schlusslicht Hofkirchen/Putzleinsdorf. In der 1. Klasse Nord-Ost remisierte Königswiesen bei Wartberg an der Aist und musste die Tabellenführung an die gegen Schönau erfolgreichen Lasberger abgeben. In der 2. Klasse Nord-Mitte patzte Leader Alberndorf mit einem 0:1 gegen Kefermarkt und liegt nun punktegleich mit den in Reichenau 1:0 siegreichen Reichenthalern in Front.