So sehen Sieger aus: Die Girls der Union St. Stefan/Waldmark durften am Wochenende über den Meistertitel in der Frauen-Landesliga jubeln. Foto: was-tuat-si.at/Gaisbauer
Tage der Entscheidung im heimischen Fußball-Unterhaus: Während Lasberg (1. Klasse Nordost) bereits über den Titel jubeln darf, gab es in anderen Klassen Vorentscheidungen: Alberndorf (2. Klasse Nord-Mitte) ist ebenso um Haaresbreite am Titel dran wie Bad Leonfelden 1b in der 1. Klasse Nord. Die OÖ. Liga-Kicker aus der Kurstadt plagt dagegen ein Luxusproblem: Obwohl sich die Begeisterung in Grenzen hält, müssten sie nach dem Stand der Dinge in die Regionalliga aufsteigen.
Mit einem 7:0-Schützenfest gegen Bad Ischl übernahm die Hinterkörner-Elf die Tabellenführung und liegt nun einen Punkt vor Vorwärts Steyr, das gegen Edelweiß trotz einer 2:0-Führung über ein 2:2-Remis nicht hinauskam. Das Duell mit den Kickern aus der Kurstadt im Salzkammergut war nicht nur ob des Ergebnisses, sondern auch der Torschützen eine Besonderheit: Der Tscheche David Radouch übertraf mit einem Triplepack die 300-Tore-Marke im Dress der Leonfeldner. Diese müssten - wenn die Meisterschaft so zu Ende geht - als Titelträger in die neue Regionalliga Nord aufsteigen.
Auch mit der neuen Spielgemeinschaft mit Schenkenfelden - wir berichteten - könnte sich Leonfelden im kommenden Jahr in einer neuen Liga wiederfinden: Durch einen Umfaller von Nebelberg in St. Peter liegen die jungen Kurstadtkicker nach einem knappen 2:1 über Hofkirchen/Putzleinsdorf in der 1. Klasse Nord nun mit drei Punkten Vorsprung in Front und steuern damit in Richtung Bezirksliga Nord. Dort würden sie dann auf Lasberg aus der 1. Klasse Nord-Ost treffen - nach einem 4:1 gegen Mauthausen steht der Aufstieg fest.
Wer aus der Bezirksliga in Richtung Landesliga gehen wird, ist dagegen nach wie vor offen: Tabellenführer Naarn kam bei Schlusslicht Katsdorf zwar über ein torloses Remis nicht hinaus, profitierte aber von einem 1:3-Umfaller von St. Oswald bei Freistadt gegen Oepping/Peilstein. Durch diesen gehen die Kicker aus dem Machland mit einem Vorsprung von vier Punkten in die letzten beiden Spieltage. Ein bisschen Licht ins Dunkel brachte die aktuelle Runde auch im Abstiegskampf: Der direkte Absteiger wird entweder Katsdorf oder Schweinbach heißen, den Relegationsplatz matchen sich Oepping/Peilstein, Julbach, Freistadt und Wippro Vorderweißenbach aus. Letztere zwangen in einem turbulenten Derby den SV Haslach mit späten Toren 4:2 in die Knie.
Während in den 2. Klassen die potenziellen Meister auf ihre offizielle Krönung noch ein bisschen warten müssen, gab es bei den Damen von St. Stefan/Waldmark bereits Grund zum Jubeln: Sie durften am Wochenende den Meisterteller für den Titel in der Landesliga entgegennehmen.