Schließt man die Meisterschaft als Zweiter ab, werden die Leonfeldner - im Bild Radouch und Kapl - auch im nächsten Jahr in der OÖ. Liga jubeln. Foto: beha
Während es sportlich mit einem 4:0-Derbysieg gegen Pregarten nach wie vor prächtig läuft, stellt die SU Vortuna Bad Leonfelden die Weichen für die Fußball-Zukunft: Diese soll sich - sofern man nicht Meister wird - auch in Zukunft in der OÖ. Liga abspielen.
"Wir haben uns entschieden: Wenn wir Zweiter werden, steigen wir nicht in die Regionalliga auf", sagte UBL-Obmann Josef Wiesinger gegenüber mühlviertel.news. Die Gründe dafür seien vielfältig: "Das geht bei der geografischen Situation los und erstreckt sich über die finanziellen Voraussetzungen bis hin zur Kadergestaltung" - so Wiesinger. Vor allem aber möchte man sich mit dem Schritt in die dritte Liga strukturell nicht übernehmen: "Wir sind jetzt seit 2014 von der 2. Klasse bis in die höchste oö. Amateurliga aufgestiegen. So sehr uns dies freut, so sehr ist es wichtig, diese enorme Entwicklung auch nachhaltig abzusichern", erklärt der UBL-Vereinschef. Dabei möchte man u.a. den eigenen Nachwuchs forcieren - und das sei nun einmal in der OÖ. Liga deutlich einfacher zu bewerkstelligen als in der Regionalliga.
Dass man in der OÖ. Liga aktuell zu den absoluten Topteams zählt, stellte man am letzten Spieltag beim Derby in Pregarten einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis: Mit einer souveränen Vorstellung fuhr man vor 350 Fans einen deutlichen 4:0 (2:0)-Auswärtssieg ein - die Tore erzielten dabei Kapl, Eziekwe (2) und Radouch.