Die Rückrunde in der Unterhaus-Relegation brachte spannende Duelle und viele Zuschauer. Foto: Martin Gaisbauer
In sich hatte es die Rückrunde der Relegation im heimischen Fußball-Unterhaus: Nebelberg schickte die Union Schweinbach im Elfmeterschießen von der Bezirksliga Nord in die 1. Klasse - und Puchenau hatte ebenfalls im Elfmeterschießen gegen Neukirchen am Walde das bessere Ende für sich und steigt in die 1. Klasse auf. In dieser sind in der kommenden Saison nach deutlichen Relegationserfolgen auch Reichenthal und Steyregg vertreten.
Reichenthal genügte dabei ein 1:0 gegen Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b, Steyregg ließ nach dem deutlichen 5:1 im Hinspiel gegen Neue Heimat/Edelweiß 1b auch in der Rückrunde nichts anbrennen und siegte sicher mit 3:0. Nach der Papierform sollte eigentlich auch der Union Schweinbach nach einem 2:1-Heimerfolg gegen Nebelberg nichts mehr anbrennen. Die Elf von Trainer Wolfgang Klapf tat sich aber vor 1.000 Fans im "Hexenkessel" in Nebelberg schwer und mühte sich mit einem 1:2 in der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Diese sah keine Tore - und so musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. In diesem hatten die Hausherren nicht nur die besseren Nerven, sondern auch den besseren Torhüter auf ihrer Seite: Nebelberg-Schlussmann Ascher parierte zwei Schweinbacher Penaltys und ebnete damit seinem Team mit einem 4:3 den Weg in Richtung Bezirksliga.
Hochspannung brachte auch das Relegationsduell zwischen der Union Puchenau aus der 2. Klasse Nord-West und der Union Neukirchen am Walde aus der 1. Klasse Nordwest: Die Gastgeber bewiesen nach einem 1:4 im Hinspiel dabei Moral und fighteten sich mit einem 6:3 in der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Diese blieb torlos - und im Penaltyschießen hatten die Schützlinge von Coach Markus Morbitzer vor 555 Zuschauern das bessere Ende für sich und schafften mit einem 4:3 den Aufstieg in die 1. Klasse.