Bundespräsident Alexander Van der Bellen (li.) - im Bild mit seiner Gattin Doris Schmidauer - erörterte mit EBÖ-Präsident Christoph Leitl geopolitische Perspektiven. Foto: EBÖ
Geopolitische Fragen standen bei einem Termin von Christoph Leitl beim Bundespräsidenten im Mittelpunkt: Der aus dem Mühlviertel stammende Präsident der Europäischen Bewegung Österreich (EBÖ) sprach mit Alexander Van der Bellen u.a. über die Rolle Österreichs in der gerade entstehenden, neuen Weltordnung.
"Wir haben über die Weltlage und jene in Europa gesprochen - und dabei eine große Übereinstimmung erzielt", freute sich Leitl über das gute Gespräch mit dem Staatschef. Dieser Konsens betraf auch die derzeitige Rolle Österreichs: "Wir waren uns einig, dass unser Land in Europa, aber auch im internationalen Kontext eine wichtige Aufgabe hat", sagte Leitl.
Geopolitisch verständigte sich der Präsident der EBÖ mit dem Bundespräsidenten auf den Wunsch, dass Staaten, die auf einem gesunden demokratischen und rechtsstaatlichen Fundament stehen, noch stärker kooperieren sollen. "Wir wünschen uns so etwas wie eine 'Achse des Guten": Europäische Länder, aber auch Kanada oder Australien sollten näher zusammenrücken, um ein Gegengewicht zu den USA, Russland oder China zu bilden", - so Christoph Leitl.