Erntemaschinen wie Mähdrescher sind in den kommenden Wochen vermehrt auf den heimischen Straßen unterwegs. Foto: beha
Mit der Getreideernte läuft aktuell ein weiterer Schwerpunkt im Bauernjahr an. Damit sind schwere und vor allem große Maschinen vermehrt auf den Straßen unterwegs. Der oö. Bauernbund ersucht dabei die Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme auf die Erntefahrzeuge.
„Die Ernte ist einer der arbeitsintensivsten Abschnitte des Bauernjahres. Gerade jetzt sind gegenseitige Rücksichtnahme und Hausverstand gefragt. Auch Autofahrer müssen mitdenken und Verständnis dafür haben, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge im Einsatz sind und ihren Platz auf den Straßen brauchen“, sagt Landesdirektor Wolfgang Wallner dazu. Schließlich leisten Mähdrescher, Traktoren und Erntegespanne bei oft engen Zeitfenstern wichtige Arbeit, um die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sicherzustellen. Landwirtschaftliche Maschinen würde aufgrund ihrer Größe oftmals mehr Platz brauchen und könnten daher mitunter auch nicht so einfach ausweichen – so Wallner.
Ein weiteres Problem seinen auf Güterwegen und Zufahrten zu landwirtschaftlichen Grundstücken abgestellte Fahrzeuge. Ob Wanderer, Mountainbiker oder Schwammerlsucher – niemand sollte landwirtschaftliche Arbeiten behindern oder Zufahrten blockieren. Besonders während der Ernte können verstellte Wege zu erheblichen Verzögerungen und Sicherheitsrisiken führen.
„Wer die Natur genießt, darf die Arbeit der Bauern nicht erschweren. Feld- und Güterwege sind wichtige Betriebswege. Sie müssen frei bleiben, damit Erntearbeiten, Transporte und notwendige Fahrten ohne Behinderungen durchgeführt werden können“, erklärt Wallner.