Schon mehr als 8.600mal wurden die oö. Feuerwehren im heurigen Hitzesommer zu Hilfe gerufen. Foto: stock.adobe.com

Heiße Sommermonate als Herausforderung für Feuerwehren

In sich hat es der heurige Hitzesommer für die oberösterreichischen Feuerwehren: Bei bislang mehr als 8.600 Einsätzen stehen nicht weniger als 118.228 freiwillige Arbeitsstunden zu Buche. Insgesamt wurden bisher 810 Feuerwehren zu Hilfe gerufen - und damit standen 90 Prozent der heimischen Wehren zumindest einmal im Einsatz.

 

Rund 59.500 Feuerwehrmitglieder rückten zu diesen Einsätzen aus. 6.760 davon waren technischer Natur, 1.844 wurden die Florianis zu Bränden gerufen. Dabei hatten es im Mühlviertel die letzten Tage in sich: Am letzten Juli-Tag bekämpften neun Feuerwehren in Alberndorf einen Feldbrand, am 1. August waren deren 19 bei einem Waldbrand in Tragwein im Bezirk Freistadt gefordert. Dazwischen galt es eine Reihe von Sturmschäden zu beseitigen, eine sommerliche Hitze-Windwalze sorgte für etliche umgestürzte Bäume.

Der oö. Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer verweist auf die steigenden Anforderungen im Feuerwehrdienst: "Unsere Einsatzkräfte sind derzeit enorm gefordert. Viele Einsätze verlangen körperliche Höchstleistungen, technisches Spezialwissen und oftmals auch große psychische Belastbarkeit. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, mit welchem Engagement, welcher Professionalität und welchem Zusammenhalt unsere Feuerwehren diese Herausforderungen Tag für Tag meistern. Ohne die vielen freiwilligen Feuerwehrmitglieder wäre dieses hohe Sicherheitsniveau in unserem Land nicht möglich“, sagt der Feuerwehrpräsident.

Lob gibt es auch von Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger: „Unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner stehen zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit – an Wochenenden, an Feiertagen und sogar während ihres Urlaubs, um Menschen in Not zu helfen. Dieses unermüdliche ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Dafür gebührt jeder einzelnen Einsatzkraft unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung."

Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer und Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger zollen den heimischen Feuerwehren Anerkennung und Respekt für ihre enormen Leistungen. Foto: Margot Haag