MIt einem dritten Rang gelang Rallycrosser Alois Höller nach seinem Handbruch eine gelungene Rückkehr in das Rallycross-Cockpit. Foto: Harald Lindtner

Höller im ersten Rennen nach Handbruch Dritter

Nur wenige Wochen, nachdem er sich beim Radfahren die Hand gebrochen hatte, kehrte der Mühlviertler Alois Höller in das Cockpit seines Rallycross-Boliden zurück: In Fuglau bei Horn holte er sich mit seinem Ford Ford Fiesta 4x4 dabei einen dritten Rang.

„Es geht schon, ein bisschen zwickt es noch, aber beim Fahren habe ich keine Einschränkungen“, biss Höller die Zähne zusammen. Mit Erfolg: Nachdem er in den Vorläufen mit einem Getriebeschaden und einer unverschuldeten Kollision noch Probleme hatte, ließ er im Finale nichts anbrennen und brachte den dritten Platz ins Ziel. Mit diesem zeigte er sich durchaus zufrieden: "Gegen die WM-Autos ganz vorne haben wir ohnehin keine Chance“, ordnete der Rekord-Champion seine Platzierung ein. 

Mit dieser wahrte er seine Titelchancen in der heimischen Staatsmeisterschaft - und hat nun Zeit, seine Verletzung richtig auszukurieren: Der nächste Lauf zur ÖM findet nämlich erst am 8. und 9. August 2026 statt - Schauplatz ist neuerlich die Bahn in Fuglau.