LASK-Keeper Lukas Jungwirth hat seine fußballerischen Wurzeln im Nachwuchs der TSU Wartberg/Aist. Foto: was-tuat-si.at/ Plechi
Mit dem ersten Titel seit 61 Jahren schrieb der LASK am 1. Mai ein Stück oberösterreichischer Sportgeschichte. Beim Gewinn des UNIQA ÖFB-Cups in Klagenfurt war in diesem Kapitel auch ein Stück Mühlviertel drin: Einerseits stand mit Lukas Jungwirth ein Mühlviertler im Tor der Linzer - und andererseits waren auf den Rängen zahlreiche Fans aus unserer Region mit dabei.
Jungwirth zerriss seine ersten Fußballschuhe bzw. Torwarthandschuhe im Dress der TSU Wartberg/Aist, die aktuell in der 1. Klasse Nordost spielt. Der Verein ist für seine hervorragende Nachwuchsarbeit bekannt - und hat mit dem frisch gebackenen Cupsieger nun auch einen Spieler auf dem höchsten nationalen Niveau. Dieser war nach dem Erfolg im Klagenfurter Wörtherseestadion überwältigt: "Unglaublich, vor solchen Fans als Sieger vom Platz zu gehen, fühlt sich großartig an", meinte er im ersten Interview nach dem 4:2-Erfolg über den SC Altach.
Diesen bejubelten rund 15.000 LASK-Fans, die den weiten Weg nach Kärnten nicht gescheut hatten. Unter ihnen befanden sich unglaublich viele Mühlviertler: Der LASK hat in unserer Region traditionell eine enorm große Fangemeinde, die für die Treue zu ihrem Verein nun mit dem ersten Titel seit 1965 belohnt wurden. Dabei könnte noch ein kräftiger Nachschlag folgen: Die Truppe von Erfolgscoach Dietmar Kühbauer ist auch im Rennen um den Bundesliga-Meistertitel voll mit dabei - bereits am Montag steigt hier ein möglicherweise bereits vorentscheidendes Match gegen Rapid.