Michael Lengauer fehlen nach dem ersten Tag nur 7,4 Sekunden auf seinen dritten Jännerrallye-Sieg. Fotos: was-tuat-si.at/Gaisbauer

Jännerrallye: Der Kampf um den Sieg als Fall für Zwei...

Ein Fall für Zwei ist das Duell um den Sieg bei der 39. Int. Jännerrallye in Freistadt: Nach dem ersten Tag liegen Staatsmeister Simon Wagner (Hyundai) und der zweifache Jännerrallye-Sieger Michael Lengauer nur durch wenige Sekunden getrennt in Front. 

 

Die beiden tragen ihr Duell dabei in einer eigenen Liga aus, der Rest des Feldes liegt schon deutlich zurück. Wagner zeigte sich auf den ersten Sonderprüfungen des Samstags von seiner besten Seite und fuhr mit einer fehlerlosen Vorstellung zwischenzeitlich bereits mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf Lengauer heraus. Dieser hatte anfänglich u.a. mit einer kaputten Windschutzscheibe an seinem Skoda zu kämpfen. Je länger der Tag lief, desto besser kam der Sieger der letzten beiden Jännerrallyes aber in Fahrt:  Zehntel um Zehntel knabberte er vorerst vom Vorsprung Wagners ab - und schlug dann auf den letzten Sonderprüfungen des Tages zu: Beim ersten Umlauf durch das Liebenauer Tannermoor halbierte Lengauer seinen Rückstand und dampfte diesen schließlich bis zum Zwischenziel in Freistadt noch einmal kräftig auf letztlich 7,4 Sekunden ein. Damit ist für das Finale am morgigen Sonntag alles offen: Ob Michael Lengauer seinen dritten Sieg in Folge feiern kann oder Simon Wagner erstmals in seiner erfolgreichen Karriere auch bei der „Jänner“ ganz oben stehen darf, wird sich möglicherweise erst bei der finalen Prüfung von Gutau nach Kefermarkt am Nachmittag entscheiden.

Dann wird auch feststehen, wer „Best of the Rest“ sein wird: Um den dritten Rang matchten am Samstag im Sekundenabstand Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer (Toyota) und Topstar Mads Ostberg (Citroen) aus Norwegen. Neubauer kam nach einem durchwachsenen Start dank einiger Änderungen an seinem Boliden im Verlauf des Tages immer besser in Fahrt, Ostberg war zwar schnell, insgesamt aber auch zu fehlerhaft unterwegs, um ganz vorne mitzufighten. Stark präsentierte sich indes als bester Pilot eines Rally3-Fahrzeuges der Mühlviertler Martin Rossgatterer als Siebenter, sein Landsmann Martin Fischerlehner (Ford) büsste dagegen durch einen Reifenschaden wertvolle Zeit ein. Gar nicht mehr dabei sind Johann Seiberl (Opel Corsa Pro) und Martin Desl (Ford Fiesta Proto) - sie mussten nach technischen Problemen bzw. wegen Zeitüberschreitung vorzeitig die Segel streichen.

Liegt knapp, aber doch in Front: Staatsmeister Simon Wagner (Hyundai).

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