Unterschiedliche Fahrbahnverhältnisse bedeuten für die Teilnehmer der 39. Jännerrallye eine große Herausforderung. Foto: Harald Illmer
Trotz der kalten Außentemperaturen kommen die Teilnehmer zwei Tage vor Beginn der Int. 39. Jännerrallye im Raum Freistadt gehörig ins Schwitzen: Die unterschiedlichen Fahrbahnbedingungen mit Schee, Eis und Asphalt stellen die Teams vor enorme Herausforderungen.
Dieses Wechselspiel ist typisch für die Jännerrallye und war auch bei der letzten Ausgabe der Rallye bereits so. Da war man sich im Vorfeld eigentlich sicher, keine "echte" Winterrallye zu erleben - und wurde prompt eines Besseren belehrt: Kalte Temperaturen und Schneefall in den höheren Regionen sorgten dafür, dass winterliche Verhältnisse angesagt waren.
2026 scheint sich dieses Spiel zu wiederholen. Man spricht für Freitag von Schneeschauern in manchen Gebieten, an den beiden Folgetagen von leichten bis starken Schneefall. Auf alle Fälle mit nassen Fahrbahnen und regional von Passagen mit Schneefahrbahnen, die auch eisig sein können.
Für die Teams ergibt sich daher die Frage, mit welchem Fahrwerk man beginnen soll und welche Reifen man auswählt. Diesbezüglich wurde im Vorfeld bereits vor Ort getestet. Dabei wurde auch die rasche Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse geprobt: diese ist entscheidend dafür, dass bei den notwendigen Umbauten keine wertvolle Zeit verloren geht. Beim Testtag mit dabei war auch Topstar Mads Østberg, der dem Citroen C3 Rally2 des E&S Teams aus Freistadt erstmals rennmäßig die Sporen gab.