Christoph Leitl: "Wahlergebnis in den USA ist ein Sieg der Demokratie". Foto: beha

Leitl zu den US-Midterms: "Sieg der Demokratie"

Mit gemischten Gefühlen beurteilt der Präsident der Europäischen Bewegung Österreich (EBÖ), der Mühlviertler Christoph Leitl, die politischen Veränderungen durch die Midterms in den USA: "Es ist ein Sieg der Demokratie, durch den die Probleme aber nicht weg sind", meinte der international bestens vernetzte Top-Politiker gegenüber mühlviertel.news.

"Die Allmacht des Präsidenten ist gebrochen. Nichts desto trotz verfügt Präsident Trump noch immer über sehr viel Macht und wird diese auch weiterhin nutzen", meint Leitl. Hoffnungen, dass durch den Sieg der Demokraten bei den Zwischenwahlen nun auch auf Europa einfachere Zeiten zukommen werden, teilt der EBÖ-Präsident dabei zumindest vorerst nicht: "Es wird schwierig bleiben, durch die Ära Trump ist sehr viel Vertrauen verloren gegangen. Möglicherweise ergibt sich durch die nun veränderten parlamentarischen Strukturen in den USA dort und da eine etwas bessere Gesprächsbasis - die großen Themen werden sich aber durch den nach wie vor amtierenden Präsidenten nicht zentral verändern", glaubt Christoph Leitl.

Demokratiepolitisch gebe das Wahlergebnis in den Vereinigten Staaten aber sehr wohl Anlass zur Hoffnung: "Das Volk hat ein klares Signal gesendet und signalisiert, dass man eine Veränderung möchte. Dieser Zugang ist erfreulich und auch eine klare Absage an autokratische Tendenzen" - so Leitl.

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