Mit grimmigen Temperaturen zeigte der Winter zuletzt seine Krallen. Foto: beha-pictures

Minus 29 Grad: Mühlviertel als Kältepol

Extrem tiefe Temperaturen brachte die Nacht von 10. auf 11. Jänner im Mühlviertel: Kältepol war dabei einmal mehr Liebenau-Gugu im Bezirk Freistadt, wo das Thermometer auf 29 Grad unter Null sank.

Mit diesem Wert war die Mühlviertler Ortschaft der österreichweite Kältepol. Knapp dahinter folgte Schwarzau im Freiwald (Niederösterreich) mit minus 28,7 Grad. Diese extremen Temperaturen waren Kaltluftseen geschuldet, die sich durch die herrschende Witterung in den Nachtstunden bilden konnten.

Nicht ganz so kalt, aber immer noch deutlich unter den für die Jahreszeit üblichen Werten kamen die Temperaturen im übrigen Mühlviertel zu liegen: Vielfach wurden Werte zwischen minus 15 und minus 20 Grad gemessen. Diese sorgten dafür, dass die Nacht auf Montag die bislang Kälteste des gesamten Winters war.

Mit den außergewöhnlichen Temperaturen ist dabei zumindest vorerst einmal Schluss: Eine Warmfront bringt in den kommenden Tagen deutlich mildere Luftmassen. Diese sorgt nach anfänglichen Schneefällen in der Folge für Regen, der auf dem kalten Boden zu Glatteis gefrieren kann. Besondere Vorsicht ist dabei in der Nacht auf Dienstag geboten, ehe sich die Situation dank der wärmeren Temperaturen entspannen soll.

Cookies? 🍪 Wir möchten Cookies verwenden, um Ihnen die beste Erfahrung zu bieten.