Mit dem Renault Clio Rally3, mit dem er bei der Jännerrallye eine tolle Vorstellung ablieferte, geht Martin Rossgatterer bei der Mühlstein-Rallye im Bezirk Perg an den Start. Foto: Illmer

Mühlstein-Rallye: Großes Feld mit starken Lokalmatadoren

Mit einem vollen Starterfeld präsentiert sich die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor am 7. und 8. August 2026  im Bezirk Perg: Nicht weniger als 77 Teams werden die Prüfung in Angriff nehmen. Darunter sind auch starke Lokalmatadore, die ein Comeback im Rallye-Cockpit geben.

Einer der Heimkehrer ist Martin Rossgatterer, der gemeinsam mit Andreas Thauerböck einen von Gaßner Motorsport eingesetzten Renault Clio Rally3 an den Start bringt. Mit einem derartigen Fahrzeug holte der Mühlviertler bei der Jännerrallye 2025 und 2026 jeweils einen siebten Gesamtrang. Mit der Mühlstein-Rallye verbindet "Rossi" eine wechselhafte Geschichte: 2008 fuhr er bei der damaligen Mühlviertel Rallye zum allerersten Mal, 2022 wurde er bei der Perger Mühlsteinrallye Dritter, im Jahr darauf gab es einen technischen Ausfall, 2024 schließlich verhinderte ein Unfall die Zielankunft. 

Ein Comeback gibt auch Gerald Rigler in einem von RM Racing Austria eingesetzten Ford Fiesta Rally2 - der ARC-Clubmeister 2014 ist seit seinem zwölften Platz bei der Jännerrallye 2023 nicht mehr im Bewerb gestartet. Seine Motivation ist wie immer: „Ich will Spaß haben, den Fans eine Freude bereiten und trotzdem schnell fahren.“ Weil Jürgen Heigl nach dem schweren Unfall, den er an der Seite von Marcel Neulinger am Wochenende bei der ERC Rallye Polen hatte, rekonvaleszent ist, wird Beifahrerlegende Sigi Schwarz auf dem „heißen Sitz“ Platz nehmen.

Neben den heimischen Assen hat die Rallye, die am Samstag, 8. August, um 9 Uhr im Raum Arbing beginnt, auch einen internationalen Anstrich: Der Tscheche Adam Brezik nützt die Veranstaltung, um sich mit seinem Skoda Fabia auf die zur Europameisterschaft zählende Barum Rallye vorzubereiten.

www.muehlsteinrallye.at