Erstmals nach seinem schweren Unfall schaffte es Alois Höller in Greinbach auf das Siegerstockerl. Fotos: Kerschner

Rallycross: Alois Höller auf dem Podest zurück

Früher war er dort "Stammgast" - nun war es erstmals nach seinem schweren Unfall eine Besonderheit: Der Mühlviertler Rallycrosser Alois Höller kehrte beim zweiten Staatsmeisterschaftslauf der Saison in Greinbach mit einem zweiten Platz auf das Siegerpodest zurück.

Zu verdanken hatte er diese "Heimkehr" nicht nur einem schweren Gasfuß, sondern auch seinem taktischen Geschick: Im Finale um den Tagessieg platzierte er die Jokerlap bewusst früh - und ging mit diesem "Undercut" am bis dahin zweitplatzierten Gerald Eder mit seinem Skoda vorbei. Für den Sieg reichte es zwar nicht mehr - dennoch zeigte sich der Routinier im Ziel zufrieden: „Nachdem wir in den Vorläufen einige Probleme hatten, bin ich wirklich sehr zufrieden. Das Stockerl ist die Belohnung für die harte Arbeit“, strahlte der Rekordmeister. Dies umso mehr, da er auch in der Meisterschaft aussichtsreich im Rennen liegt: Nach zwei von sieben Läufen liegt der Götzendorfer als Zweiter gerade einmal fünf Punkte hinter Titelverteidiger Werner Gurschler (It).

Ist fast schon wieder der Alte: Rekordchampion Alois Höller aus Götzendorf bei Rohrbach.