Bei seinem Comeback schrammte Alois Höller mit seinem Ford Fiesta in Melk nur knapp am Podium vorbei. Foto: AH-Racing
Gut schlug sich der Mühlviertler Alois Höller bei seinem Comeback auf der Rallycross-Bühne: Neun Monate nach seinem schweren Unfall, bei dem er sich massive Rückenverletzungen zuzog, schrammte der Götzendorfer mit seinem Ford Fiesta 4x4 beim Saisonauftakt in Melk als Vierter nur knapp am Podium vorbei.
Nach erstklassigen Leistungen in den Vorläufen - einen davon konnte Höller für sich entscheiden - startete der Rekord-Champion im Finale um den Tagessieg aus der zweiten Startreihe. Aus dieser kam er hervoragend weg, nahm aber in der ersten Kurve bewusst Gas raus: "Ich wollte es nicht mit Gewalt probieren", meinte er nach dem Rennen - und ärgerte sich im Ziel ein bisschen über den weiteren Rennverlauf. Einerseits, weil er die obligate Joker-Lap nicht ganz vorteilhaft timte - und andererseits, weil eine lockere Schelle an einem Ladeluftschlauch entscheidende PS kostete. "Sonst wäre ein Podium durchaus drinnen gewesen“, sagte er nach der Zielflagge.
Nichts desto trotz konnte der Mühlviertler wertvolle Punkte für die Staatsmeisterschaft mitnehmen - und möchte in dieser bereits in Kürze nachlegen: Mitte Mai steigt im steirischen Greinbach der zweite Saisonlauf, bei dem Alois Höller die Podiumsplatzierung nachholen möchte.