Alois Höller (links) fuhr in Greinbach auf den vierten Rang. Foto: Gartlgruber

Rallycross: Höller in Greinbach bester Österreicher

Nachdem es zuletzt nicht ganz nach Wunsch lief, zeigte die Mühlviertler Rallycross-Legende Alois Höller beim international stark besetzten Rennen im steirischen Greinbach auf: Mit einem vierten Rang wurde er in dem Klassefeld bester Österreicher.

In der Top-Klasse der bis zu 600-PS-starken Supercars waren neben Höller noch zehn weitere Piloten aus sechs Nationen am Start. Entsprechend schwierig war die Ausgangslage für den Götzendorfer, der mit dem Ford Fiesta 4x4 im ersten Vorlauf von einem gebrochenen ersten Gang gebremnst wurde. Mit zwei dritten Zeiten in den weiteren Vorläufen holte er sich den vierten Platz nach der Qualifikation.  Auch im Semifinale ließ der Rekordmeister nichts anbrennen und zog als Zweiter souverän ins Finale ein.

Dort lief es nicht ganz reibungslos: „Am Start wollte Ales Fucik mit seinem VW Polo in eine Lücke fahren, wo kein Platz war, ihn hat es dadurch gedreht, und ich bin auf den fünften Platz zurückgefallen“, sagte Höller. Dank guter Runden konnte sich der Ford-Fiesta-Pilot noch am Skoda Fabia von Gerald Eder vorbeiarbeiten und den vierten Platz ins Ziel bringen. „Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, für ein Stockerl hätte es sehr viel Glück gebraucht“, war Höller nach dem Rennen glücklich. 

In der österreichischen Staatsmeisterschaft ist Alois Höller damit auf den dritten Platz vorgerückt. Das nächste Rennen findet am 19. und 20. September in Nyirad (Ungarn) statt.