Nach Techniktroubles musste Alois Höller mit seinem Ford Fiesta 4x4 in Fuglau mit dem fünften Rang vorlieb nehmen. Foto: Lindtner
Nach einem durchwachsenen Rennen in Fuglau hat Rallycross-Rekordchampion nur mehr geringe Chancen, seine stattliche Titelsammlung heuer weiter aufzustocken: Nachdem er von der Technik nachhaltig gebremst wurde, ließ er als Tagesfünfter wichtige Punkte für die Meisterschaft liegen.
Das Ungemach begann schon im Training, als ein kaputter erster Gang einen Getriebewechsel notwendig machte. Nach erfolgreicher Reparatur machte der Ladedruck am Motor seines Ford Fiesta 4x4 Probleme. Dieser fiel ohne Vorwarnung in den Keller und hinderte Höller mit Nachdruck an einem flotten Vorankommen.
Trotz des Handicaps schaffte er in den Vorläufen die Qualifikation für den dritten Startplatz im Finale. Dort machte der Ladedruck neuerlich Probleme: „Ich bin wieder nicht vom Start weggekommen. Die Drehzahl geht runter und dann geht nichts mehr. Wir finden den Fehler nicht – es ist eine Katastrophe, weil den dritten Platz hätten wir schon einfahren können“, zeigte sich Höller nach dem Finale enttäuscht.
Damit gingen wertvolle Punkte flöten - und im Saisonfinale, das am 22. und 23. August im PS‑Racing‑Center in Greinbach bei Hartberg in der Steiermark eingeläutet wird, hat der Götzendorfer daher nur mehr Außenseiterchancen auf den Titel.