Ein Risikowolf in der Region St. Georgen am Walde im Bezirk Perg darf bis Mitte Mai abgeschossen werden. Symbolfoto: stock.adobe.com

Risikowolf im Mühlviertel darf abgeschossen werden

Neuerlich sorgt ein Wolf im Mühlviertel für Aufregung: Nachdem er sich mehrfach einem Bauernhof genähert hat und sich davon auch von Vergrämungsversuchen nicht abhalten ließ, darf ein "Problemwolf" in der Region von St. Georgen am Walde im Bezirk Perg jetzt abgeschossen werden.

Für  die zuständige Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger ist die Situation klar: „Wenn Wölfe die natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren, ist die rote Linie ganz klar überschritten und entschlossenes Handeln gefragt. Der Schutz der Menschen sowie der bäuerlichen Familienbetriebe haben für mich oberste Priorität.“

Aufgrund der Regelungen der Oö. Wolfsmanagementverordnung darf der Risikowolf bis einschließlich Montag, 11. Mai 2026 innerhalb des Genossenschaftsjagdgebietes St. Georgen am Walde entnommen werden kann. Die verantwortlichen örtlichen Jagdausübungsberechtigten sowie betroffenen Behörden wurden informiert.

Die Abschusserlaubnis ist für Oberösterreichs Agrar-Landesrätin mehr als gerechtfertigt: „Indem wir rasch Maßnahmen setzen, wollen wir den Menschen die Sicherheit geben, dass wir an ihrer Seite sind. Der ländliche Raum ist Lebensraum und Heimat zugleich – und muss ein Ort bleiben, an dem sich jeder und jede frei bewegen kann", sagt Langer-Weniger.

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