Waren auf Bezirkstag in UU unterwegs: SPÖ Landesparteivorsitzender LR Mag. Martin Winkler und Bezirksparteivorsitzender Mag. Helmut Mitter. Foto: SPÖ
Mit der Forderung, die Finanzierung der Gemeinden nachhaltig auszurichten, machte die SPÖ bei einem Bezirkstag in Urfahr-Umgebung auf sich aufmerksam: Landesparteichef Martin Winkler und Bezirkspartei-Vorsitzender Helmut Mitter rückten dabei vor allem eine Reform der Landesumlage in den MIttelpunkt.
Diese müsse - so die beiden - endlich auf das in Österreich übliche Niveau gesenkt werden. Daraus würde sich allein im Bezirk Urfahr-Umgebung ein Einnahmenplus von 11,35 Millionen Euro ergeben. Aus dem von der schwarz-blauen Koalition in der oö. Landesregierung auf den Weg gebrachten Gemeinde-Hilfspaket würden sich indes nur rund 3,11 Millionen Euro an Mehreinahmen für die Urfahraner Kommunen ergeben. Außerdem würde ein Hilfspaket die strukturellen Probleme nicht wirklich lösen: "So eines kann eine dauerhafte Entlastung nicht ersetzen“, sagte Martin Winkler.
Bei dessen Bezirkstag am 28. August standen die wirtschaftliche Stärke und die Menschen in Urfahr-Umgebung im Mittelpunkt: Auf Betriebsbesuche bei EPG-Elektrotechnik in Steyregg und beim Agrardienst Stadlbauer in Zwettl folgten Hausbesuche in Reichenau und Haibach im Mühlkreis sowie Gespräche beim Weinfest in Gallneukirchen. „Wer gute Politik für Oberösterreich machen will, muss zu den Menschen und Betrieben gehen, zuhören und aus ihren Erfahrungen konkrete Lösungen entwickeln“, so Winkler. „Der Tag zeigte die Vielfalt unseres Bezirks. Überall trafen wir auf Ideen und Engagement – jetzt müssen Land und Gemeinden auch die finanziellen Möglichkeiten bekommen, daraus Zukunft zu machen“, sagte Mitter zu den Erkenntnissen des politischen Schwerpunkttages.