Nach wie vor zieht die Exekutive zahlreiche illegal aus Tschechien importierte Feuerwerkskörper aus dem Verkehr. Symbolfoto: stock.adobe.com

Strenge Grenzkontrollen: Illegale Böller im Fokus

Mit einer "Aktion Scharf" ist die Exekutive illegal aus Tschechien importierten Böllern auf der Spur: An den Grenzübergängen zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen sind bis zum Jahreswechsel zusätzliche Kräfte von Zoll und Polizei im Einsatz.

Besonders im Fokus stehen dabei jene illegalen Kracher, die direkt hinter der Grenze angeboten werden: Bei diesen handelt es sich häufig um billige Importware aus Fernost, die ein enorm hohes Gefahrenpotenzial in sich birgt. "Solche Böller können zu schweren Verletzungen führen", heißt es seitens der Exekutive.

Diese ist mit ihren Kontrollen durchaus erfolgreich: Am Wochenende wurden an den Grenzübergängen Wullowitz und Weigetschlag  nicht weniger als 160 Kilogramm an illegalen Feuerwerkskörpern aus dem Verkehr gezogen. Diese enthielten rund 22 Kilogramm reinen Sprengstoff.

Insgesamt wurden bislang aber deutlich weniger illegale Böller als in den letzten Jahren gefunden. „Mit verantwortlich dafür sind sicherlich die Schwerpunktkontrollen der Polizei - aber auch die zahlreichen Berichte über die schweren Unfälle, die mit den illegalen Feuerwerkskörpern passieren“, sagt Polizei Sprengstoffexperte Markus Kreilmeier.

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