Freude beim Goldwörther Bürgermeister Thomas Prihoda (li.) und Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner über die neue Schulbusverbindung in Richtung Rohrbach. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
Der Bedeutung des Schulstandortes Rohrbach trägt jetzt eine neue Busverbindung aus der Region Urfahr-West in Richtung der Bezirkshauptstadt Rechnung: Diese sorgt dafür, dass die übrigen, zuletzt extrem ausgelasteten Verbindungen, deutlich zu entlastet werden können.
Schüler aus der Region Goldwörth, Feldkirchen, Eferding, Pupping, Hartkirchen, Aschach, Ottensheim, Walding und Puchenau profitieren ab Schulbeginn von dem neuen Kurs auf der Linie 204 von Goldwörth über Feldkirchen nach Rohrbach-Berg. Allein in den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler aus diesem Einzugsgebiet um 14,7 Prozent auf mittlerweile rund 190 gestiegen. Die Abfahrt erfolgt um 6:52 Uhr in Goldwörth und führt über Feldkirchen und Bad Mühllacken bzw. Lacken im Mühlkreis nach Rohrbach-Berg. Zusätzlich werden am Nachmittag weitere Heimreisemöglichkeiten ab Rohrbach-Berg um 13:55 Uhr und 15:45 Uhr angeboten.
„Aus den Wünschen unserer Jugendlichen wurde für mich ein konkreter Auftrag. Es freut mich sehr, dass wir diesen Wunsch mit der neuen Busverbindung erfüllen konnten", sagt der Goldwörther Bürgermeister Thomas Prihoda zu der neuen Linie, die mit Unterstützung des Verkehrsresorts des Landes OÖ. realisiert werden konnte. "Wenn ein Schulstandort wie Rohrbach-Berg für Schüler aus mehreren Regionen zunehmend an Bedeutung gewinnt, müssen wir auch im Öffentlichen Verkehr entsprechend reagieren. Damit unterstützen wir junge Menschen auf ihrem täglichen Weg zur Schule und stärken zugleich ein attraktives öffentliches Mobilitätsangebot im ländlichen Raum“, freut sich der zuständige Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner (FP) über die neue Verbindung.