Im Dekanat Rohrbach ist der Pfarrstrukturprozess im September gestartet worden.
In den Dekanaten Rohrbach, St. Johann am Wimberg, Sarleinsbach und Unterweißenbach ist Ende September ein umfassender Struktur-Prozess gestartet worden: Die bestehenden Pfarren sollen künftig als Teilpfarren vor Ort erhalten bleiben, aber unter einer gemeinsamen Pfarre zusammengefasst werden.
Den Auftakt machte am 26. September das Dekanat Rohrbach mit einer Veranstaltung im Pfarrheim Ulrichsberg. Rund 110 Vertreter aus den zehn Pfarren sowie aus Gemeinden und Vereinen informierten sich über die geplante Umstellung und diskutierten erste Schritte.
Konkret sollen im Dekanat Rohrbach die zehn bisherigen Pfarren Aigen im Mühlkreis, Arnreit, Haslach an der Mühl, Klaffer am Hochficht, Oepping, Rohrbach, St. Oswald bei Haslach, St. Stefan am Walde, Schwarzenberg am Böhmerwald und Ulrichsberg künftig eine gemeinsame Pfarre bilden. Das Stift Schlägl bleibt dabei als geistliches Zentrum für die Region von Bedeutung.
Auch in den drei weiteren Mühlviertler Dekanaten werden mehrere Pfarren zu jeweils einer gemeinsamen Pfarre zusammengeführt. Unterweißenbach umfasst künftig elf Pfarren, St. Johann am Wimberg neun und Sarleinsbach 13 Pfarren.