Große Trauer herrscht um Dr. Heinz Lummerstorfer, der vor wenigen Tagen im 75. Lebensjahr verstarb. Foto: Privat
Um eine bekannte Persönlichkeit, die nachhaltig Spuren hinterließ, trauert man in Vorderweißenbach: Heinrich "Heinz" Lummerstorfer verstarb vor wenigen Tagen im 75. Lebensjahr.
Der "Heinz" wie er von allen genannt wurde, wuchs im Gasthaus seiner Eltern - dem heutigen Schmankerlwirt - auf. Früh wurde man dort und in der Schule auf seine Talente aufmerksam: Einerseits wurde er zu einer für die damalige Zeit keineswegs üblichen akademischen Ausbildung mit einem Studium auserkoren, andererseits dockte er schon in ganz jungen Jahren als Fußballer bei der Sportunion Vorderweißenbach an.
Mit Bruno Fröhlich fand er dort nicht nur einen hervorragenden Trainer, sondern auch einen Mentor, der ihn bei einer großartigen Karriere begleitete: Beruflich führte ihn diese in die lichten Höhen des Top-Managements der damaligen Chemie Linz AG, wo der studierte Betriebswirt auf der internationalen Bühne jenes Wissen verfeinerte, dass er später als erfolgreicher, selbstständiger Berater an seine Kunden weitergab.
Sportlich wurde Mag. Dr. Heinz Lummerstorfer zu einer Schlüsselfigur beim Aufstieg der Union Vorderweißenbach vom Fußballkeller bis in die Landesliga. Als offensiver Regisseur im Mittelfeld drückte er dabei nicht nur dem Spiel seinen Stempel auf, sondern sorgte als hervorragender Freistoßschütze mit einem knallharten Schuss auch für zahlreiche Tore.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb der in Linz wohnende verheiratete Familienvater zweier Töchter seinem Heimatort eng verbunden: Besuche im Gasthaus seines vor wenigen Wochen verstorbenen Bruders Otto gehörten dabei ebenso zum Fixpunkt wie Visiten bei den Fußballspielen der Union Vorderweißenbach, die über all die Jahre sein Herzensverein blieb.