Wenn das Jahr 2025 in wenigen Tagen zu Ende geht, blickt die heimische Medienlandschaft auf eine schwierige Phase zurück: In nahezu allen Redaktionen des Landes musste der Sparstift angesetzt werden. Steigende Kosten trafen auf sinkende Umsätze, Werbegelder sind vor allem zu Tech-Giganten wie Google und Meta abgewandert. Wir befinden uns mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel.
Dieser treibt nicht wenigen Medienschaffenden die Sorgenfalten auf die Stirn: Schließlich steht guter Journalismus für Faktentreue, Recherche und Kontrolle – Werte, die in einer demokratischen Gesellschaft unerlässlich sind, aber in den Mühlen von Social Media gnadenlos zerrieben werden.
Als regionales Qualitätsmedium ist es unser Anspruch, die journalistischen Fahnen weiterhin hoch zu halten. Wir tun dies mit gezielten redaktionellen Schwerpunkten – wie etwa unserer Interview-Serie, die in der aktuellen Ausgabe mit Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer ihre Fortsetzung findet (mehr dazu hier) – und scheuen auch vor kritischen Themen nicht zurück.
Die Rückmeldungen von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, und die gute Zusammenarbeit mit regionalen Kunden und Partnern bestärken uns auf diesem Weg. Dafür sagen wir danke – und wünschen Ihnen alles Gute für 2026!