Obwohl das runde Leder seit einigen Wochen in der Kabine bleibt, ist von Winterruhe im heimischen Fußball-Unterhaus keine Spur: Etliche Vereine nützen die Pause, um im Bereich der Trainer eine Neuaufstellung vorzunehmen.
Ein Sensationserfolg gelang der Feldkirchnerin Katharina Gruber im Massenstartbewerb der Nordischen Kombination in Trondheim: Die junge Mühlviertlerin holte überraschend ihren ersten Weltcup-Sieg.
Seinen insgesamt 19. Weltcupsieg feierte der Gramastettner Vincent Kriechmayr zum Abschluss der Speed-Bewerbe in den USA: In Beaver Creek gewann er den zweiten Super G der Saison. Dieser musste aufgrund von Wetterkapriolen bzw. zu starken Wind nach 31 Läufern vorzeitig abgebrochen werden.
Der Linzer Thomas Preining, der seine Motorsportkarriere beim MSC Rottenegg begann, bleibt auch im Jahr 2026 offizieller Porsche-Werksfahrer: Der entsprechende Vertrag wurde verlängert - Preining wurde mit den übrigen Rennprofis bereits der Öffentlichkeit präsentiert.
An seinem Comeback arbeitet Rallycross-Ass Alois Höller: Nach der schweren Verletzung bei einem bösen High-Speed Unfall in Tschechien ist die Genesung des Götzendorfers soweit fortgeschritten, dass eine Rückkehr auf die Rennstrecke im Frühjahr 2026 wahrscheinlich erscheint.
Nur um Haaresbreite verpasste der Gramastettner Vincent Kriechmayr beim Ski-Speedauftakt den Sieg: In Copper Mountain (USA) fehlten beim ersten Super G der Saison ganze 0,08 Sekunden auf den Schweizer Marco Odermatt. Mit dem zweiten Rang führte der Mühlviertler dabei ein mannschaftlich starkes ÖSV-Team an.
Im Kreis jener Fußball-Vereine, die sich für die ab dem Sommer 2026 neu geschaffene Regionalliga Nord interessieren, befindet sich die SU Vortuna Bad Leonfelden: Vertreter aus der Kurstadt nahmen diese Woche an einem Treffen der möglichen Aufsteiger in Seekirchen am Wallersee teil.
Noch knackiger und noch intensiver präsentiert sich die 39. Int. Jännerrallye, die zum Jahresstart 2026 im Raum Freistadt über die Bühne geht: Auf die Teams warten von 2. bis 4. Jänner drei herausfordernde Tage.
Der Herbstdurchgang im heimischen Fußball-Unterhaus ist vorbei – und einmal mehr waren es in diesem die Torjäger, die für ihre Clubs zu so etwas wie der sportlichen „Lebensversicherung“ wurden.
Bis auf einige wenige Spiele ist das Jahr 2025 im heimischen Amateur-Fußball Geschichte - und es wurde standesgemäß mit der Kür der Halbzeitmeister abgeschlossen. In den meisten Klassen geriet die letzte Runde des Herbstdurchganges dabei zu einem Schaulaufen der bereits feststehenden Winterkönige - und in einigen Ligen fiel die Entscheidung erst mit dem sprichwörtlich letzten Schlusspfiff.
Auch wenn die kleine Hoffnung, dass es mit der Winterkrone doch noch klappen könnte, endgültig dahin ist, dürfen die Kicker SU Vortuna Bad Leonfelden über den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte jubeln: Mit einem 2:2 (1:1) gegen Weißkirchen/Allhaming schlossen sie den Herbstdurchgang der OÖ. Liga als Zweiter ab.
Kurz vor dem entscheidenden, letzten Wochenende des Herbstdurchganges, verlängerte Fußball-OÖ. Ligist Vortuna Bad Leonfelden seinen Vertrag mit Coach Stefan Hinterkörner: Der Erfolgstrainer bleibt zumindest ein weiteres Jahr an Bord.